Dienstag, 20. Juni 2017

Polizei-Detektiv-Party*

Heute machen wir mal unsichtbares sichtbar...




Denn, wir sind Polizisten, Detektive oder sogar Geheimagenten. Diese Bastelidee passt nämlich zu all diesen Partys. 




Aber nicht nur zu einer Party. Wie so manches was ich hier zeige, gehört diese Idee zu den Dingen, welche ich unabhängig von einer Party mit meinen Jungs basteln würde. Denn sie ist richtig cool.




Wir haben das hier schon x mal gemacht und die Jungs sind nach wie vor total begeistert davon. Nach exzessivem Geheimbotschaften und Bildern malen, haben sie es dann für kurze Zeit sein lassen. Aber wenn ihnen die rote Folie wieder in den Sinn kommt, bekomme ich wieder jede menge Botschaften oder Zeichnungen in dieser Form geschenkt.




Das brauchst du dazu:

roter und hellblauer Farbstift
schwarzes Papier
rote Folie oder Sichtmäppchen


Für die Lupe:
Schneide zwei gleich grosse Lupen aus schwarzem Papier aus. Schneide in der Größe des Lupenglases ein Stück rote Folie zu und klebe es zwischen die zwei Papierlupen.




So nun kann es los gehen:

Schreibe oder zeichne mit dem blauen Farbstift etwas auf ein weisses Papier.


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Kritzle nun mit dem roten Farbstift ein Störmuster über das hellblau geschriebene oder gezeichnete. So dass man beim hinsehen nicht mehr erkennen kann was drauf ist. Ich hab hier mit Kreisbewegungen einfach den Text übermalt.




Hältst du jetzt die Lupe mit der roten Folie drüber, wird die Geheimbotschaft sichtbar. Cool was?




Dann wünsch ich euch mal viel Spass bei basteln.

Herzlichst Nica


*kooperation mit Pinkfisch


Dienstag, 13. Juni 2017

Prinzessinen-Party*

Hallo ihr Lieben

Hach.... es gibt nichts schöneres als Prinzessin sein zu dürfen. Findet ihr nicht auch? So ein Krönchen aufsetzen in ein Prinzessinenkleid schlüpfen... Also ich wollte als Kind immer Prinzessin sein. Gar keine Frage. Prinzessin sein ist eben schon schön.




Hätte ich Töchter hier, würde ich sie auch an einem Nicht-Geburtstag mit diesen süssen Krönchen rumlaufen lassen, welche mir Pinkfisch zur verfügung gestellt hat. Die würde sogar ich anziehen und als Prinzessin rumlaufen. Diese Ehre kommt mir ja nur am Dreikönigstag zu teil, an welchem ich bisher jedes Jahr den König gezogen habe.




Nebst schöne Kleider anziehen und Kronen tragen, habe ich mir für die Prinzessinnen-Party deshalb zwei Dinge ausgesucht. Eine Glitzer-Body-Lotion und einen Glitzer-Lip-Balm. Denn, für Prinzessinnen darf es nur das Beste und schönste sein. 




Für die Glitzerlotion braucht ihr folgendes:

- Babycreme / Lotion
- Glitzer
- ätherisches Öl
- Behälter um die Prinzessin-Body-Lotion

Babyreme / Lotion in einen Behälter geben und mit dem Glitzer gut verrühren. 1 Tropfen Duftöl reinmischen. Die Creme in ein schönes Fläschchen abfüllen.




Und weil so ein Lip-Balm immer ein "haben wollen" Gefühl auslöst, dachte ich mir wir machen einen selber. Da weiss ich wenigstens was drin ist. 




Zudem kann ich den Lip-Balm genau so machen wie er mir passt. Mit oder ohne Farbe, Glitzer oder Duft.




Lip-Balm Grundrezept:

10g Bienenwachs
10g Sheabutter
10g Mandelöl
10g Jojobaöl

optional:

Lebensmittelglitzer
Lebensmittelfarbe oder Bio Lippenstift
Lebensmittelaroma


Bienenwachs und Sheabutter in ein Gefäss geben und im Wasserbad schmelzen. Das Öl beigeben und verrühren. In ein Döschen geben und aushärten lassen.

Wer es gerne Farbig mag, der nimmt sich entweder ein kleines Stück von einem Bio-Lippenstift und mischt das zum Bienenwachs und zur Sheabutter dazu. Lebensmittelfarbe funktioniert hier natürlich auch. 

Wer gerne noch einen Duft rein mischen möchte, der kann sich Lebensmittelaromen reinmischen. Aber Vorsicht, da Lebensmittelaromen recht konzentriert sind, reichen hier 1-2 Tropfen.

Wer es gerne schimmernd mag, der nimmt sich Lebensmittelglitzer (normaler geht natürlich auch nur liegt der dann auf den Lippen auf) und mischt das in den noch flüssigen Lip-Balm.




Ich denke mir mal, mit diesen beiden Bastelideen sind die kleinen Prinzessinnen super Happy.




Herzlichst Nica



*kooperation mit Pinkfisch


Dienstag, 6. Juni 2017

Lego-Party*

Hallo ihr Lieben

Mag sein, dass auch Mädchen sehr gerne mit Lego spielen. Ich war so ein Mädchen, aber diese Passion, welche Jungs für diese Lego-Steine aufbringen, habe ich bislang bei keinem Mädchen entdeckt. Man kommt also, als Jungs-Mama um eine Lego Party nicht drum rum.




In irgend einer Form, kommt dieses Thema mindestens einmal zum Zug. Ob Ninjago, StarWars, Nexo Knights, Technik oder was es da alles gibt. So eine Lego-Party kommt immer an. Kein Wunder, denn diese bunten Plastiksteine sind schon etwas ganz tolles. 




An solch einer Party, stellt ihr am besten alle verfügbaren Lego-Steine in die Mitte des Raumes und lässt die Jungs und Mädels einfach drauf los bauen. Die sind dann für den ganzen Geburtstag beschäftigt. 




Möchtet ihr allerdings mit den Kids was basteln, dann muss es schon was sinnvolles sein. Seifen habe ich mir gedacht. Wieso Seifen? Ganz einfach, weil doch diese Lego-Steine mit Händen und Zähnen auseinander genommen und wieder zusammen gesteckt werden. Zudem macht das Händewaschen mit solch einem Seifen-Legostein, doch so viel mehr Freude. Seit ich die hier habe, waschen sich meine Jungs ganz unaufgefordert die Hände.Was mich sehr freut :-)




Wenn ihr allerdings die Kids nicht vom bauen wegbekommt um Seife zu giessen, dann können Sie einen Magneten auf einen Lego-Stein kleben. Und so einen Lego-Magneten basteln. Wichtig hier ist, dass ihr wirklich gut klebenden Leim verwendet. Ich habe dazu Modellbauleim verwendet. Zudem sollten die einzelnen Magnete während dem trocknen nicht zu dicht beieinander oder auf einer Magnetischen Oberfläche stehen. Am besten ihr verteilt die einzelnen Lego-Steine im ganzen Raum, bis der Leim trocken ist.




Für das giessen der Seifen benötigt ihr folgendes:

- Lego-Silikonformen
- Glyzerinseife
- evtl. Seifenduft
- evtl. Seifenfarbe
- evtl. Lego-Figur

Die Seife schmelzt ihr wie auf der Packung angeschrieben über dem Wasserbad, gebt etwas Duft und/oder Seifenfarbe dazu und giesst sie in die Formen. Dann lässt ihr sie gut aushärten und drückt sie von der Silikonform heraus. Wer Lego-Figuren entbehren kann (hier bei uns keine Chance) der kann sich auch eine Seife mit eingebeteten Lego-Figur giessen. Auch eine tolle Sache. Dazu einfach erst einen Boden giessen, aushärten lassen, Figur rein legen und die Giessform mit der restlichen Seife ausgiessen.




Um die Seife noch schön zu verpacken habe ich mir aus Streichholzschachteln und kleinen Holzscheiben aus dem Baumarkt Lego-Schachteln gebastelt. Dazu einfach sechs Holzscheiben auf eine Streichholzschachtel kleben. Trockenen lassen und bemalen.




Na dann, steht der Lego-Party nichts mehr im Weg.

Herzlichst Nica


*kooperation mit Pinkfisch



Mittwoch, 31. Mai 2017

Wir machen die Welt bunt... mit einer Farbzauberbox

Heute meine Lieben, geht es bunt zu und her. Wir experimentieren ein wenig mit Licht und Farbe und machen uns die Welt bunt. Ich bin nämlich zu Gast bei Natalie, vom wundervollen Blog schaeresteipapier.  Was ich mir da wieder ausgedacht habe und wie ihr das nach basteln könnt, zeig ich euch dort. Also klickt euch ganz schnell rüber zu schaeresteipapierViel Spass beim lesen und nach basteln. :-)




Herzlichst Nica




Montag, 29. Mai 2017

Vanilia-Ypovrixio; Vanilla-Submarin

Salü ihr Lieben

Ok, jeder venünftige Mensch, wird diesen Post heute hier durchlesen, ihn abhacken und niemals nach diesem Rezept suchen. Es sei denn, er kennt Vanilia-Ypovrixio noch aus seiner Kindheit. So wie ich. Es gab nämlich als Kind nichts schöneres, als im Sommer draussen auf der Treppe zu hocken, mit allen Kindern, jeder ein Glas Wasser in der einten und einen grossen Esslöffel voll von dieser nach Vanille schmeckenden, klebrigen Paste in der anderen. Eifrig wurde der Esslöffel ins Wasser getunkt und die Vanilia vom Löffel geleckt. Im Dorf meines Vaters, gab es die sogar in so kleinen Einzelportionen. Das war so ein kleines Plastikgefäss mit gelber Folie, welche man abziehen konnte, ähnlich dieser Nutellaportionen. Darin enthalten war ein bisschen Vanilia und ein Plastiklöffel. Wir Kinder bekamen die immer, wenn wir dort im Kafenio warteten bis die Erwachsenen ihren Kaffe getrunken und fertige Diskutiert hatten und wir dann endlich ans Meer fahren konnten.




Und ich hätte die Vanilia-Ypovrixio fast vergessen, wenn ich nicht wieder mal mit den Kids bei meinen Verwandten in Griechenland gewesen wäre. Denn den Kids wird dort immer Vanilia angeboten. Wir Erwachsenen bekommen immer "Glyko Koutaliou". Natürlich denkt man da als Mutter; HALT! Nein! Das ist purer Zucker! Andererseits, kommen da wieder die Erinnerungen auf wie fein das war und man lässt sie halt doch so einen Löffel voll nehmen. Sie waren natürlich total begeistert, so das eine Dose davon beim nächsten Supermarktbesuch unbedingt mit musste. Aber nur eine Kleine :-) Sie hat tatsächlich fast 1 Jahr gehalten hier. Denn ich bin mit dieser Vanilia sehr sparsam umgegangen. Nicht nur der Zähne und des Zuckers wegen, sondern auch weil man sie hier nirgends findet. 




Und so dachte ich dann, ich versuche mal so eine Vanilia zu kochen. Zwar ist sie mir ein bisschen zu flüssig geraten, aber Übung macht den Meister. Bis ich rausgefunden habe, dass dieser typische Geschmack, den die Vanilia hat keineswegs Vanille sondern Vanillin ist, habe ich eine weile gebraucht. Vanillin ist zwar der Hauptbestandteil der Vanilleschote, schmeckt aber keinesfalls wie die Schote selbst. Wer also lieber Vanille für den Geschmack möchte, kann den problemlos ersetzten.  Sie wird dann einfach von der Farbe her nicht so weiss. Vanilia gibt es nämlich in verschiedenen Geschmäcker. Vor allem Mastixa (Mastix) ist sehr beliebt.




Und hier kommt auch gleich das Rezept

3 Tassen Zucker
1 1/2 Tasse Wasser
1TL Maissirup
1/2 EL Zironensaft
1 Pack Vanillin oder 1-2 EL Vanilleextrakt

Alles Zutaten in eine Pfanne geben und auf kleiner Stufe zum köcheln bringen. Ab dem Moment wo der Sirup zu kochen beginnt ca. 20-25 Minuten weiterköcheln lassen. Um die Konsistenz zu testen, ein bisschen von der Zuckermasse in ein Glas Wasser geben. Löst sich die Zuckerlösung nicht gleich auf, habt ihr die richtige Konsistenz und könnt sie vom Herd nehmen. Auf Zimmertemperatur auskühlen lassen. Mit der Küchenmaschine oder Mixer so lange rühren bis die Masse Opak wird. In ein Glas füllen und für ca. 24 Stunden im Kühlschrank lassen, bevor die Vanilia serviert wird. 

Einen Esslöffel Vanilia Ypovrixio mit einem Glas Wasser servieren und geniessen.




Ich wünsche euch eine wunderschöne Woche.

Habt's fein.
Nica

Montag, 22. Mai 2017

Die Knospe der Wunderblume öffnet sich wie von Zauberhand…

Ach meine Lieben, ihr könnte euch gar nicht vorstellen mit wie viel Freude sich mein Herz füllt beim Anblick solch tollen Bastelideen. Heute nämlich, ist Natalie bei mir zu Gast vom wundervollen Blog schaeresteipapier mit einer genialen Bastelidee inkl. Schritt für Schritt Anleitung. Und das Beste, sie erklärt euch auch gleich, wieso das so funktioniert. Danke Dir liebe Natalie für diesen tollen Beitrag. Habt viel Spass beim lesen.




Ich freue mich sehr, heute einen Gästebeitrag hier auf Nica’s tollem Blog zeigen zu dürfen.
Mitgebracht habe ich eine einfache und schnelle Bastelarbeit, mit der Klein & Gross verzaubert werden soll.
Wir werden zusammen Wunderblumen basteln. Bemalt werden sie mit Wachsmalstiften, für die es ja hier im Blog ein Rezept zum Selbermachen gibt.




Was du brauchst:
- 2 weisse A4-Seiten, Kopierpapier 80g/m2
- Schneidevorlage für Kreise: Ich verwende gerne eine Tasse (Durchm.= 8cm) und einen Unterteller (Durchm.= 14cm)
- Schere
- Bleistift
- Wachsmalkreiden oder Farbstifte (bitte keine wasserlöslichen Stifte)

- Malunterlage
- Wasser
- grosse Schale




Wie es geht:

Schritt 1
Die zwei Seiten Kopierpapier vor dich hinlegen. Auf dem ersten Blatt 6 Kreise mit der Tasse anzeichnen. Auf dem zweiten Blatt dann 2x die Untertasse umrunden für zwei grössere Blüten.




Schritt 2
Schneide alle Kreise mit der Schere aus. Tipp: Das Blatt mit geraden Schnitten zuschneiden, so dass jeder Kreis für sich alleine ausgeschnitten werden kann. Wie du siehst, habe ich alles mit einer Kinderschere geschnitten. Die dringend mal geschliffen werden müsste.




Schritt 3
Falte das Papier in der Hälfte und noch zweimal bis du einen Achtel hast.
Den Spitz zum äusseren Rand falten, damit du weisst, wo die Hälfte liegt. Dann das Blütenblatt zuschneiden: Seitlich von der Mitte nach oben in die Mitte schneiden, das ergibt acht Blütenblätter. Die Blüte auffalten.




Schritt 4
Bei zwei Kreisen habe ich je einen Schmetterling und eine Libelle gezeichnet. Besser gesagt nur die Hälfte zum Falz hin und dann ausgeschnitten.




Schritt 5
Jetzt wird es endlich bunt! Alle Blumen und Insekten dürfen nach Lust und Laune auf einer Seite bemalt werden.
Ich kriege für meine sicher nicht den Preis für das schönste Ausmalen, aber was soll’s…




Jetzt wird ausprobiert:

Falte alle Blütenblätter zur Mitte hin. Fülle den Unterteller mit etwas Wasser. Lege eine Knospe auf die Wasseroberfläche und beobachte was passiert!
Magisch, oder? Die Blüte öffnet sich ganz von alleine. Wie von Zauberhand…
Bei der Libelle und dem Schmetterling hat es nicht auf Anhieb geklappt. Überlappen die Flügel zu stark, öffnen sie sich nicht. Die Flügel dürfen sich nur knapp berühren. Jetzt noch eine Schale mit Wasser füllen für die grossen Blüten und es kann los gehen.




Tipp: Die Blumen lassen sich trocknen und wiederverwenden.




Wie geht das?
Saugt sich Papier mit Wasser voll, quillt es auf und glättet alle Falten, die es hat. Es wird dadurch wieder ganz flach. Das bemalen der Oberfläche muss nicht unbedingt sein, beschleunigt aber die Öffnungszeit der Blüten. Das Verhältnis Papierdicke zur Grösse des Kreise spielt auch eine Rolle.




Liebe Nica,
Herzlichen Dank, dass ich bei dir zu Besuch sein durfte. Ich freue mich jetzt schon auf deinen Gegenbesuch!

Du findest meine Bastelarbeiten auf dem Blog www.schaeresteipapier.ch

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Natalie Kramer, Zürich 19.5.2017



Mittwoch, 17. Mai 2017

Olympiade-Party*


"Oh weh! Gegen was für Leute führst du uns ins Feld, die bei ihren Spielen nicht um Gold, sondern um die Ehre kämpfen?" Genau das sagte ein persischer Krieger zu Xerxes, als sie gegen die Spartaner in den Krieg zogen. Ja die Spartaner, Griechen halt die auch an den Olympischen spielen teilnahmen.





Und da war ein "Kotinos" ein Kranz der Siegespreis. Kein Gold, nur die Ehre, die man sich bei diesen Spielen erkämpfte.





Dieser Kotinos war aus Olivenzweigen gefertigt und nicht wie viele annehmen aus Lorbeer. Lorbeeren wurden an den Pythischen Spielen vergeben.





Aber wir machen hier eine Olympiade, darum dachte ich mir, wenn überhaupt was dazu basteln, dann ganz klar einen Siegeskranz.





Und wenn das die Kids nicht basteln mögen, weil sie mit den olympischen Disziplinen beschäftigt sind, Diskus werfen oder dergleichen, dann können das ja die Mamas und Papas basteln für Ihre Sieger. Denn so ein Kranz ist doch um einiges schöner als so eine goldene Medaille, wie ich finde.





Was ihr dazu braucht:

- Eierkartons oder Karton
- Metallreif
- Kreidefarbe in hellgrün
- Kreidefarbe in lila
- Acrylfarbe in olivgrün
- Heisskleber

Ich habe mich hier bewusst für Eierkartons entschieden. So hat man gleich alle leere Eierkartons weg und zusätzlich ergeben sich die unterschiedlichsten Blätter mit diversen Biegungen drin. Natürlich kann man die Blätter auch aus ganz normalem Karton ausschneiden. Die eine Seite vom Karton habe ich aus einem Gemisch von 1:1 hellgrün und lila Kreidefarbe bemalt. Weil ich finde diese Farbe gibt diesen leicht silber, glänzenden und doch matten Ton des Olivenzweiges wieder. Die andere Seite habe ich mit olivgrün bemalt. Während die Farbe auf dem Karton trocknet könnt ihr den Metallreif mit olivgrün bemalen und gut trockenen lassen. Dann scheidet ihr aus dem getrockneten Karton kleine längliche Blätter aus und klebt die auf den Metallreif. Fertig ist der Siegerkranz.





Wenn das kleinere Kids machen, dann könnt ihr aber auch eine andere einfachere Variante für einen Kranz machen.

Dazu braucht ihr:

- ca. 6 Eierkartons nur die spitzen Teile.
- Metallreif
- evtl. Farbe zum bemalen
- Heisskleber
- evtl. Ahle

Die Eierkartonspitzen schneidet ihr so zurecht, wie auf dem Bild oben ersichtlich. Die Form ist quasi schon im Karton vorgegeben. Das kann auch im Voraus schon gemacht werden. Evtl. könnt ihr die bemalen. Ich hab hier solche aus grünen Eierkartons genommen und sie grad so belassen. Den Metallreif könnt ihr mit einer Metallsäge einmal durchsägen, so dass die Blätter nur noch durchgefädelt werden müssen. Je nach Eierkarton sind hier bereits Löcher vorhanden, ansonsten mit der Ahle durchstechen. Mit Heisskleber können nun die einzelnen Blätter am Metallreif geklebt werden.





So schnell hat man einen schönen und einfachen Siegeskranz gefertigt. Wenn jetzt hier allerdings ganz viele Kids mit basteln, dann müsst ihr entweder ganz früh mit sammeln von Eierkartons beginnen, eure Freunde oder Nachbarn danach fragen, wenn Kartonsammlung ist, euch die Eierkartons die meist schön gebündelt am Strassenrand stehen, einfach mitnehmen oder ihr kauft sie euch bei Pinkfisch.





Den Rest der Eierkartons, würde ich persönlich auch nicht wegwerfen, sondern in kleine Stücke reissen und mir daraus Pappmaché machen. Der Eierkarton eignet sich ganz wunderbar dafür.





Und mit diesen tollen Kränzen, würde ich jetzt am liebsten gleich so eine Olympiade-Party veranstalten und die Sieger damit krönen!





Herzlichst
Nica



*kooperation mit Pinkfisch

Montag, 15. Mai 2017

Workshop bei Faber-Castell... wieder mal zeichnen...

Hallo ihr Lieben

Letzten Mittwoch war ich eingeladen bei Faber-Castell Schweiz zu einem Workshop hier in Zürich. Mein überhaupt erster muss ich dazu sagen. Aber als mich die liebe Claudia angeschrieben hat, musste ich einfach zusagen, weil ich ein ziemlicher Fan, von allem bin, was mit Farben zu tun hat. Auch wenn das hier im Blog nicht immer so rüberkommt, der Anblick von so einem schön sortierten Kasten mit Buntstiften aller Art zieht mich magisch an. Und das obwohl ich schon eine Ewigkeit nicht mehr gezeichnet habe.




Wir durften dort alle möglichen Produkte testen. Sei dies diverse Stifte, Marker, Farbstifte, Gelatos, Bleistifte, Kreiden und vieles mehr. Das ist schone eine coole Sache, denn vieles kenne ich zwar vom sehen her, wenn ich wieder mal im Künstlerbedarfladen bin, aber so richtig ausprobiert hab ich vieles noch nicht. Ich zeige euch hier allerdings nicht die Karten welche ich am Workshop selber gestaltet habe, die sind nämlich nicht so toll geworden. Bzw. an so einem Workshop geht es mir nie ums Endprodukt sondern ums ausprobieren eben all dieser Materialien. Denn zeichnen braucht Zeit und an so einem Workshop ist die Zeit begrenzt und die verschiedenen Materialien zu viele um sie alle schön in ein Endprodukt zu packen. Also hiess es ausprobieren ohne etwas Konkretes zu zeichnen und rauszufinden, was den nun an diesen Produkten von Faber-Castell so besonders ist.




Da wäre erst mal die Qualität. Die war bei allen getesteten Produkten von Faber-Castell, hervorragend. Und wenn euch meine Meinung zur Qualität von allem was ihr benutzt um zu zeichnen oder zu malen, interessiert, dann kann ich nur folgendes sagen: Die Qualität bei Farbe, sei das in Form eines Farbstiftes oder Malfarbe, macht extrem viel aus. Ich erinnere mich, an meine ersten Zeichenversuche mit so billigen Farbstiften, welche ich im Set von irgend einer Tante, damals als Kind, bekommen habe. Das war purer Frust. So frustrierend, weil sie nicht genug Pigmente abgaben um eine schöne Färbung hin zu bekommen. Tausendmal musste ich mit ganz viel Druck drüber malen und sowas macht einfach keinen Spass. Zur Nachhaltigkeit der Faber-Castell Produkte könnt ihr hier was lesen.




Wenn ich also einem Kind eine Freude machen möchte, dann kaufe ich hochwertige Farben und nicht das zwar für Kinder heiss begehrte Set, bestehend aus irgend welchen Comic Lieblingsfiguren mit 200 Farbstiften, Malkasten, Wachsmalstifte inklusive, sondern eher das was preislich genau so teuer ist, aber von der Qualität einfach viel besser. Es spielt dann auch keine Rolle, dass ich nur 20 Farben zur Auswahl habe. Das ist meine persönliche Meinung.




Das Produkt, welches mich am meisten fasziniert hat an diesem Workshop, waren die Graphit Aquarellstifte. Aussehen tun sie wie normale Bleistifte und es gibt sie in verschiedenen Härten. Damit kann man zeichnen und hinterher mit einem Pinsel und etwas Wasser, einen schönen Aquarelleffekt erzeugen. 




Ich bin ja eigentlich nicht so der Karten Gestaltungsmensch. Ich weiss nicht wieso, aber ich hab da immer etwas Mühe ein Motiv für meine Karten zu finden. Am Weekend dann, bin ich zum Künstlerladen gegangen und hab mir die Graphitstifte und so Aquarellpapier Postkarten besorgt. Postkarten gefallen mir irgendwie besser als diese Aufklappbaren. Die sind Kompakter ;-)




Abzeichnen ist auch so etwas, was mir nicht so liegt. Ich zeichne lieber Freihändig. Aber, weil ich wiedermal so ideenlos war das Motiv betreffend, habe ich mich durch mein Instagramaccount gescrolt und mir einfach ein paar Motive daraus gepickt. Nebst den Graphit Aquarellstiften kamen noch die von Faber-Castell zur verfügung gestellten Color-GRIP Farbstifte zum Einsatz, welche auch wasservermalbar sind. Danke an dieser Stelle dem Team von Faber-Castell Schweiz für die tollen Materialien und den sehr interessanten Workshop. Auch ein riesiges Dankeschön an Claudia Marson, welche alles organisiert hat. 




Und weil das Beste immer zum Schluss kommt... So Workshops sind ja zum einten der Produkte wegen sehr interessant, aber da wären noch die Menschen welche daran teilnehmen. Mein Gegenüber war die kreative und überaus talentierte Natalie vom wundervollen Blog schaeresteipapier. Ich hab mich so gefreut dich kennenzulernen und bin überzeugt, dass wir uns nicht das letzte mal begegnet sind. So viel gab und gibt es da noch auszutauschen.




Habt eine gute Woche!
Nica